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Verbandsgemeinde Wethautal

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Interaktiver Stadtplan

Gemeinde und Ortsteile

Die Gemeinde Wethau schloss sich 2010 mit der ehemaligen Gemeinde Gieckau zu einer neuen Kommune zusammen.
In insgesamt vier Ortsteilen und auf einer Fläche von 
768 ha leben insgesamt 949 Einwohner.
Die abwechslungsreiche Landschaft mit Wiesen und Feldern, sowie grünen Tälern und Anhöhen, die einen schönen Ausblick bieten, prägen die Landschaft. Beliebt als Ausflugsziele sind der Gieckauer Reiterhof sowie der gemütlich hergerichtete Landgasthof.


Gieckau
1148
   Ersterwähnung als "Gieka"

Gieckau bildete mit den Orten Pohlitz und Schmerdorf bis 2009 eine eigenständige Gemeinde. Das Dorf slawischen Ursprungs wurde auf einem Hang errichtet, von welchem man einen guten Blick ins nahe Nautschketal hat – daher rührt wohl auch der Ortsname, der vereinfacht „Guck in die Au“ ausdrückt. Der Nautschkebach trieb hier früher auch zwei Mühlen an: die Teichmühle, die bis in die 50-er Jahre bestand, sowie die Gieckmühle. In der Vergangenheit wurde um das Dorf herum ebenfalls Wein angebaut. Bis ins Jahr 1914 sind sogar mehr als sechs Ziegeleien im Ort nachgewiesen. Gieckau ist vor allem durch drei Anziehungspunkte sehr beliebt: Zum einen existiert hier der Reiterhof Gieckau, der eine Reithalle und einen Reitplatz aufweist. Ob beim Ausritt in die Umgebung oder auf dem Gelände, nach einem solchen Reiterlebnis lohnt sich auf jeden Fall die Einkehr im wunderschön restaurierten Landgasthof des Dorfes. Dort erwarten den anspruchsvollen Gaumen kulinarische Köstlichkeiten der deutschen und auch der regionalen Küche. Für kleine Gäste gibt es zudem einen großzügig ausgestatteten Erlebnisspielplatz sowie eienn Streichelzoo. In der Biergartenzeit besteht zudem die Möglichkeit, den Aufenthalt im Freien zu genießen. Und wer gerne etwas länger bleiben möchte, für den bietet das unweit gelegene Hotel Falkenhof mit Sicherheit noch ein freies Bett inmitten von Wiesen und Wäldern.
Weitere Informationen: http://www.reiterhof-gieckau.de/; http://www.landgasthof-gieckau.de/

Pohlitz
1278
   Urkundliche Ersterwähnung

Pohlitz, ein typisches Straßendorf, liegt in nördlicher Richtung genau gegenüber dem Dorf Gieckau. Beide Orte werden lediglich durch den Nautschkebach voneinander getrennt.

Schmerdorf
1350
   Urkundliche Ersterwähnung als "Smerdorf"

Schmerdorf ist ein recht kleiner Ort mit etwa 50 Einwohnern. Auch hier wurde einst Wein angebaut, wovon heute noch der Landschaftsname „Weinholz“ zeugt. Im Ort ist die Töpferin Susanne Doege ansässig, die farbig glasierte Keramik herstellt. Dabei ziert das von Hand signierte Geschirr – von Tassen, über Schalen und Schmuck, bis hin zu Kerzenleuchtern – das Zeichen einer Spirale als Symbol für die Drehbewegung der Töpferscheibe. Eine Besonderheit ist außerdem, dass eine Stelle immer glasurfrei bleibt, um das ursprüngliche Material, den Ton aus der Region, zu erkennen.
Weitere Informationen: http://www.toepfereidoege.de/

Wethau
 1146    Urkundliche Ersterwähnung
 1805/06    Bau der Kirche

Der Ort Wethau bildete bis 2009 eine selbständige Kommune. Auf einer Anhöhe über dem Dorf steht die prächtige Dorfkirche im frühklassischen Stil. Im Inneren kann man eine Spiegeldecke besichtigen, die mit Stuck verziert ist. Vom Vorgängerbau stammen noch eine Sakramentsnische aus der Zeit der Spätgotik sowie eine auf die Zeit um 1300 datierte Bronzeglocke. Eine Hufeisenempore dominiert den Innenraum. Außerdem befindet sich in der Kirche ein reich verzierter Orgelprospekt. Sehenswert zudem der mit seitlichen Durchgängen versehene Kanzelaltar. Beim wahrscheinlich ältesten Haus im Ort handelt es sich wohl um ein altes Brauhaus, das heute unter Denkmalschutz steht. Der Ort entwickelte sich in seiner Geschichte zu einem stattlichen Dorf, in dem es sich gut leben ließ. Dazu trug vor allem die günstige Lage an der alten Heeres- und Handelsstraße zwischen Naumburg und Weißenfels bei, außerdem die geschützte Tallage mit grünen Wiesen und ausreichend Wasser des namensgebenden Baches, der hier einige Mühlen betrieb. Landwirtschaft, Weinanbau, aber auch Fischerei und später ein florierender Kalksteinabbau prägte für lange Zeit das Leben im Dorf. Und auch heute noch siedeln sich viele Kleinunternehmen hier an.

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