Kontakt

Verbandsgemeinde Wethautal

Corseburger Weg 11
06721 Osterfeld 

info@vgem-wethautal.de 
Tel. 034422 / 414-0
Fax 034422 / 414-15


Zum Internetwahlschein

Interaktiver Stadtplan

  • Stadt Osterfeld

    Bürgermeister: Binder, Hans-Peter

    Sprechzeiten des Bürgermeisters: dienstags von 16:30 Uhr bis 17:30 Uhr im Rathaus Osterfeld,
    Markt 24, 06721 Osterfeld

    Zusammensetzung des Stadtrates und der Ausschüsse

    Das Büro im Rathaus in Osterfeld ist täglich in der Zeit von 9.00 Uhr bis 11.00 Uhr besetzt, so dass auch telefonische Vorabsprachen möglich sind (Tel.: 03 44 22 / 3 03 41).

    Sitz der Stadt: Markt 24, 06721 Osterfeld

    Postanschrift der Stadt: Stadt Osterfeld, c/o. Verbandsgemeinde Wethautal, Corseburger Weg 11, 06721 Osterfeld

    Einwohner am 31.12.2016: 2.495

    Fläche in ha am 31.12.2010: 2.760

    Bundestagswahlkreis: 73

    Landtagswahlkreis: 44

    Gemeindeschlüssel: 15084375

    Ortsteile: Goldschau, Haardorf, Kaynsberg, Kleinhelmsdorf, Osterfeld, Roda, Waldau, Weickelsdorf

    ...
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  • Sitzungen des Stadtrates und der Ausschüsse der Stadt Osterfeld

    Sitzungstermine, Tagesordnungen und gefasste Beschlüsse des Stadtrates und der Ausschüsse für die Wahlperiode 2014-2019

    Gremium   geplanter   Tagesordnung   Beschlüsse
    Termin    
    Stadtrat
    14.12.2017
    16.11.2017
    21.09.2017
    10.08.2017 Download
    01.06.2017 Download
    27.04.2017 Download
    23.02.2017 Download Download
    12.01.2017 Download Download
    01.12.2016 Download Download
    20.10.2016   Download Download
    15.09.2016 Download Download
    28.06.2016 Download Download
    28.04.2016 Download Download
    25.02.2016 Download Download
    17.12.2015 Download Download
    26.10.2015 Download Download
    24.09.2015 Download Download
    03.09.2015 Download Download
    30.07.2015 Download Download
    09.07.2015 Download Download
    23.04.2015 Download Download
    26.02.2015 Download Download
    17.12.2014 Download Download
    27.11.2014 Download Download
    30.09.2014 Download Download
    10.07.2014 Download Download
    Haupt-, Finanz-
    und
    Vergabeausschuss









    30.11.2017
    26.10.2017
    07.09.2017
    18.05.2017 Download
    06.04.2017 Download
    02.02.2017 Download
      24.11.2016 Download  
      29.09.2016 Download
    25.08.2016 Download
    02.06.2016 Download
    14.04.2016 Download
    10.03.2016 Download
    28.01.2016 Download
    26.11.2015 Download
    10.09.2015 Download
    04.06.2015 Download Download
    19.03.2015 Download Download
    29.01.2015 Download Download
    04.12.2014 Download Download
    11.09.2014 Download   Download 
    Wirtschafts- und
    Umweltausschuss




       
    19.10.2017
    17.08.2017 fällt aus
    18.05.2017 Download
      18.08.2016 Download
    14.01.2016 Download
    03.09.2015 Download
    11.03.2015 Download Download
    19.11.2014 Download Download
    Bau- und Ordnungsausschuss



       
    17.10.2017
    15.08.2017
    15.05.2017 fällt aus
    28.03.2017 Download
    27.09.2016 Download Download
    16.08.2016 Download Download
    24.05.2016 Download Download
    05.04.2016 Download Download
    19.01.2016 Download Download
    01.09.2015 Download Download
    07.05.2015 Download Download
    12.03.2015 Download Download
    06.11.2014 Download    Download
       
    Kultur- und
    Sozialausschuss



       
    25.10.2017  
    30.08.2017 fällt aus
    10.05.2017 fällt aus
    22.03.2017 Download
    25.01.2017 Download
    31.08.2016 Download
      06.04.2016 Download
    13.01.2016 Download
    08.09.2015 Download
    29.04.2015 Download Download
    03.03.2015 Download Download
    13.11.2014 Download
       

     

    Änderungen vorbehalten

    ...
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  • Stadt und Ortsteile

    Die Stadt Osterfeld vergrößerte sich am 1. Januar 2010 im Zuge der Gebietsreform, indem die vormaligen Gemeinden Goldschau, Heidegrund und Waldau eingegliedert wurden.
    In der Stadt mit ihren sieben Ortsteilen und auf einer Fläche von 2.760 ha leben insgesamt 2.495 Einwohner.
    Ausflugsziele der Stadt sind der mittelalterliche Matzturm oder das idyllische Naturbad. Die Ortsteile liegen in landschaftlich reizvollen Lagen und weisen ein aktives und kulturelles Leben auf.


    Goldschau
    1170
       Urkundliche Ersterwähnung
     1518    Kirchenbau

    Goldschau bildete zusammen mit dem Ort Kaynsberg bis 2009 eine eigenständige Kommune. Das Dorf besitzt eine kleine und im gotischen Stil erbaute Kirche. Das hübsche Gotteshaus wurde in den vergangenen Jahren schrittweise saniert – so erhielt sie einen neuen Außenputz, der Innenraum wurde neu gemalert und der fast 400 Jahre alte Kanzelaltar wurde restauriert. In dem Bau finden sich auch in die Nordwand eingebaute steinerne Löwen, die vermutlich als Säulenträger der Eingangspforte des Vorgängerbaus dienten. Im Ort befindet sich ebenfalls ein Rittergut, das über Jahrhunderte mehreren bekannten Adelsfamilien einen Stammsitz bot – bis 1945 und über 200 Jahre lang für die „von Trotha“ beispielsweise. Für Wander- und Naturfreunde ist Goldschau das Idyll schlechthin, liegt es schließlich im schönen Leinewehtal, welches von der Quelle des gleichnamigen Baches bei Kleinhelmsdorf bis zur Mündung in die Wethau reicht. Das Tal wurde Anfang der 90-er Jahre zum Landschaftsschutzgebiet erklärt. Nach einem Spaziergang durch die reizvolle Landschaft lohnt sich zudem der Besuch in einem der zwei noch vorhandenen Gasthäuser des Ortes.

    Haardorf
    1349
       Ersterwähnung im Lehnburch Friedrichs des Strengen
     1848    große Volksversammlung während der Revolution
     1849    Beginn Kohleabbau

    Haardorf ist umsäumt von steileren Talhängen zum Leinewehtal sowie flacherem Hügelland des Steinachtals. Der Ort war über Jahrhunderte von Landwirtschaft geprägt, wovon ein Rittergut zeugt. In der Mitte des 19. Jahrhunderts begann auch hier der Braunkohleabbau. In diese Zeit fällt auch der Bau der wunderschönen, aus Sandstein gebauten, und im neuromanischen Stil gehaltenen Kirche. Diese beherbergt seit 2006 sogar eine kleine Bibliothek, aus deren Bestand von mittlerweile 1.000 Büchern Lesestoff kostenlos geliehen werden kann. Jeden Mittwochabend treffen sich übrigens Sangeslustige aus der Umgebung – die „Rainbow Gospels“ – um in der Haardorfer Kirche ihre Stimmbänder zu trainieren. Für sportliche Aktivitäten sorgt unter anderem der örtliche Heimatverein, der zuweilen zum Freiluftkegeln am Sportplatz oder zu Volleyballturnieren einlädt. Weitere Informationen Leihbibliothek: Individuelle Ausleihtermine können mit Bärbel Junghans unter Tel.: 034422/30 02 37 vereinbart werden.

    Kaynsberg
    1213
       Kaiser Otto schlug hier sein Heerlager auf

    Der winzige Ort Kaynsberg, der erst 1995 eine Dorfbeleuchtung erhielt, trägt seinen Namen vom Geschlecht derer von Kayn, deren Stammsitz sich hier befand. Das Gutshaus nebst Anwesen bietet heute dem Reit- und Fahrverein Kaynsberg ein Domizil. Jährlich bildet der Ort den Ausgangspunkt zu den Hubertus- bzw. Schlepp-jagden, bei denen Reiter und Pferde auf ihrer Tour Hindernisse zu überwinden haben. Beliebt sind auch Pferdetage, die mit Prüfungen auf dem Parcours sowie Rasseschauen zahlreiche Besucher anlocken. Naturfreunde kommen rund um Kaynsberg ebenfalls auf ihre Kosten, ist die landschaftliche Lage doch eigenartig schön. Die Höhenlage von 210 Metern bietet eine einzigartige Fernsicht auf das Wethautal. Die Laub- und Mischwälder werden zudem von Wanderern und Pilzsammlern geschätzt.

    Kleinhelmsdorf
    1350
       Ersterwähnung im Lehnbuch Friedrichs des Strengen


    Unweit der Autobahnabfahrt der A9 liegt das Dorf Kleinhelmsdorf. In der Dorfmitte findet sich das Gutshaus, dessen Park Schauplatz des seit Mitte der 60-er Jahre betriebenen Park- und Kinderfestes ist. Der örtliche Heimatverein organisiert diese Veranstaltung, die bei Einwohnern der Umgebung sehr beliebt ist, mit viel Engagement und Einsatz. Zahlreiche Preise locken dann zur Teilnahme an Ausscheiden wie Klettern oder Luftgewehrschießen, doch auch an so manch skurril anmutenden Vergleichen wie dem Wettnageln können Kräfte und Geschicklichkeit gemessen werden. Für fröhliche und ausgelassene Stimmung sorgt zudem die seit 1975 bestehende Kleinhelmsdorfer Blaskapelle.


    Osterfeld

    1335
       Urkundliche Ersterwähnung
     1565    Kaiser Maximilian II. erteilt der Stadt das Recht, Jahrmärkte abzuhalten

    Beim Spaziergang durch Osterfelds enge Gassen fühlt man sich um Jahrhunderte zurückversetzt. Dies ist der ganz spezielle Reiz der Kleinstadt. Sehenswert ist die Lutherkirche am Kirchberg, die mit ihrem 40 Meter hohen Turm weit sichtbar ins Land ragt. Das Gotteshaus wurde 1535 fertig gestellt, brannte in den nachfolgenden Jahrhunderten jedoch drei Mal infolge großer Stadtbrände ab. Die architektonisch sehr interessante barocke Spiegeldecke wurde nach dem letzten Feuer 1735 vollendet. Mitte der 80-er Jahre wurde das Kircheninnere sowie das hoch über der Stadt gelegene Burggelände saniert. Hier befand sich bereits im 6. Jahrhundert eine slawische Wallburg. Im 11. und 12. Jahrhundert wurde die Burganlage dann massiv ausgebaut. Von dieser sind heute noch die Umfassungsmauern und Wallreste im angrenzenden Hayn erhalten geblieben. Auffallend ist außerdem der alte Burgfried, der im Volksmund als „Matzturm“ bekannt ist. Von seiner Spitze aus hat man einen fantastischen Blick über die Stadt und das Wethautal. Im Stadtteil Lissen lohnt sich ein Besuch der Probsteikirche – ein ehemaliges Benediktinerkloster aus dem 13. Jahrhundert. Das Gotteshaus weist heute noch Spuren romanischer und gotischer Baukunst auf. Ein weiteres sehenswertes Baudenkmal ist das alte Schenkgut aus dem Jahre 1815, das in Pitzschendorf steht. Für Naturfreunde gibt es in und um Osterfeld nicht nur vieles zu bestaunen, sondern auch Möglichkeiten der Ruhe und Erholung. Das idyllisch gelegene Naturbad und der Hayn mit seinem alten Baumbestand sowie der Tongrubenteich laden zum Verweilen ein. Vom nahe gelegenen Goldberg aus (nördlich von Pauscha) hat man einen herrlichen Panoramablick auf Osterfeld. Einen ruhigen und entspannten Aufenthalt bieten außerdem 145 Zimmer, verschiedene Veranstaltungsräume sowie zahlreiche Wellness-Angebote des Vier-Sterne-Hotels „Amadeus“ am Ortsausgang.
    Weitere Informationen: www.atrium-hotel-amadeus.de

    Roda
    1161
       Urkundliche Ersterwähnung
     1871-1913    Kohleabbau

    Roda beging 2011 festlich sein 850-jähriges Bestehen. Der kleine Ort liegt zwischen Weickelsdorf und Kleinhelmsdorf. Sportlich geht es im Ort auch zu. So hat der SV Heidegrund Süd hier seine Heimat. Fußball und Leichtathletik kann nachgegangen werden. Die Sportstätte samt Anbau wurde in den vergangenen Jahren in Eigeninitiative und vielen tausend Arbeitsstunden errichtet.

    Waldau
     1256    Ersterwähnung in einer Urkunde des Markgrafen Heinrich
     1873-1931    Kohleabbau

    Waldau und Haardorf bildeten bis 2009 eine eigenständige Gemeinde. Vom einstigen Braunkohleabbau lässt sich kaum noch etwas vermuten – nur der Schmunzelteich, ein Teerrestloch, sowie einzelne Einbrüche in der Flur erinnern an die enorme Industrie jener Zeit. Die Waldauer Kirche, die durch ihren eigenwilligen barocken Turm schon von weitem auffällt, wurde in den 1790-er Jahren erbaut, an ihrer Stelle bestand jedoch schon seit Ortsgründung ein Vorgängerbau. Aufgrund Schwammbefalls muss das Innere des Gotteshauses in Zukunft saniert werden. Das Dorf, das im Steinbachtal liegt, besaß einst vier Wassermühlen, von denen drei heute noch vorhanden sind und bewohnt werden. Ein aktives Vereinsleben betreiben der Heimatverein mit seinen regelmäßigen Winterwanderungen für Kinder oder dem Sommerfest sowie die Pfingstgesellschaft, die jährlich die Pfingstmaien vor die Häuser der Einheimischen stellt.

    Weickelsdorf
    1350
       Ersterwähnung im Lehnbuch Friedrichs des Strengen
     19. Jhd.
       Braunkohleabbau
     1992    Ansiedlung eines Gewerbeparks

    Weickelsdorf, Roda und Kleinhelmsdorf bildeten von 2004 bis 2009 die selbständige Kommune Heidegrund. Als Straßendorf angelegt reihen sich alle Höfe an den Durchgangsweg auf beiden Seiten an. Nach der Wende entstand aufgrund der günstigen Lage zur Autobahn der Gewerbepark Heidegrund Süd, der auf einer Fläche von 40 Hektar Firmen einen Standort bietet. Weickelsdorf besaß bis 1999 einen eigenen Bahnhof auf der Nebenstrecke Zeitz-Camburg. Künftig wird diese zu einem Rad- und Wanderweg ausgebaut, sodass man die höchste Erhebung rund um den Ort – den Hegeholzberg mit 310 Metern über NN – aus nächster Nähe betrachten oder gar gleich erklimmen kann.
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